Donnerstag, 12. November 2009

Ausstellung Burle Marx

Anlässlich des 100. Jahrestages der Geburt von Roberto Burle Marx (4.8.1909 São Paulo - 4.6.1994 Rio de Janeiro) widmet sich die - eintrittfreie - Retrospektive „Kunst und Landschaften“ vom 8.12.2009 bis 06.02.2010 in der brasilianischen Botschaft, 10179 Berlin dem Schaffen dieses herausragenden Künstlers. Burle Marx , der als größter Landschaftsarchitekt des 20. Jahrhunderts und Schöpfer der modernen Sprache der weltweiten Landschaftsarchitektur gilt. Er konzipierte mehr als 3.000 Projekte zur Landschaftsarchitektur und machte sich ebenso als preisgekrönter Maler und Schmuckdesigner, Töpfer, Weber, Bühnenbildner, Kostümbildner, Musiker und Ökologe einen Namen.

Park Cavanellas - Foto Agentur für Information und Kulturaustausch Brasilien-Deutschland

Foto Park Cavanellas  m. frdl. Genehmigung Agentur für Information und Kulturaustausch Brasilien-Deutschland
 
Die Ausstellung präsentiert Zeichnungen und Gouachen zu Landschaftsarchitekturprojekten, Gemälde auf Leinwand und auf Stoff, Skizzen für Bühnenbilder und Kostüme sowie Modellbauten. Auf drei Monitoren werden darüber hinaus Landschaftsbauprojekte für private Anwesen, öffentliche Projekte und diverse Schmuckstücke gezeigt. Ein Teil der Ausstellung widmet sich der bildenden Kunst mit Gemälden, Zeichnungen und Gouachen, ein weiterer beschäftigt sich mit der Landschaftsarchitektur von Burle Marx. Auch einige seiner internationalen Projekte, wie die UNESCO-Gärten (1963, Paris), der Parque del Este (1956, Caracas) und der Biscayne Boulevard (1988, Miami) gehören dazu. Fotografien von Alair Gomes zeigen den Künstler auf seinem Landsitz in Santo Antônio da Bica (Guaratiba, Rio de Janeiro): einem Ort, an dem er
pflanzte, forschte und Versuche mit Pflanzenarten durchführte; dem Ort, an dem Burle Marx bis zum Ende seines Lebens wohnte und den er selbst dem Staat übergab. Heute gehört das Anwesen zum Brasilianischen
Institut des Historischen und Künstlerischen Erbes (IPHAN), das dem Kulturministerium des Landes untersteht. Es wird als Museum betrieben und vereint mit über 3.500 brasilianischen Pflanzenarten und Spezies von Standorten wie Indonesien und Hawaii eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen tropischer Pflanzen. Ein Dokumentarfilm über Burle Marx rundet die Ausstellung ab.
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