Samstag, 14. Dezember 2013

Weihnachts-ABC Buchstaben O / P

Wehnachts-ABC Weihnachtslexikon Buchstabe O / P - jeden Tag Begriffe rund um die Weihnachtszeit
WeihnachtslexikonOblaten - siehe Backoblaten
WeihnachtslexikonOchse - ist wie der Esel (siehe dort) untrennbar ein mit den Ereignissen der heiligen Nacht verbundenes Tier, das in jeder Krippe zu finden sind.
WeihnachtslexikonOnline-Adventskalender - siehe hier Webtipps Online-Adventskalender.
WeihnachtslexikonOrangen - siehe Apfelsinen
WeihnachtslexikonOrigami-Stern siehe Bascetta-Stern

WeihnachtslexikonPère Noèl siehe Knecht Rupprecht

WeihnachtslexikonPfefferkuchen, Pfefferkuchenhäuschen, Pfeffernüsse siehe Lebkuchen
WeihnachtslexikonPiment - entdeckte Kolumbus während seiner zweiten Expedition, hielt aber, weil er ja fest davon überzeugt war, die indische Küste erreicht zu haben, die Körner für Pfeffer und bezeichnete sie als "Pimenta", das spanische Wort für den schon lange aus Asien bekannten Pfeffer. Und deshalb spricht man auch vom "Pfeffer aus der neuen Welt". Heute sind Mexiko und Jamaika (soll die beste Qualität sein) Hauptexporteure des Piments. Es werden ganze oder gemahlene Früchte mit der an Zimt, Pfeffer, Nelke und Muskat erinnernden, aber nicht so scharfen Würze (deshalb der deutsche Name "Nelkenpfeffer") angeboten. Gemahlener Piment würzt Weihnachtsgebäcke wie Lebkuchen und Spekulatius. Mehr über Piment
WeihnachtslexikonPlätzchen - selbstgebackene Plätzchen schmecken in der Weihnachtszeit besonders gut! Die verschiedenen traditionellen Weihnachtsgebäcke - und ihre Bestandteile - sind unter ihrem Namen im Alphabet zu finden.
WeihnachtslexikonPlumpudding - - wer echten englischen Plumpudding zu Weihnachten servieren will, der sollte spätestens am 1. Advent mit der Zubereitung beginnen, denn die typische Speise eines Weihnachtsdinners in England schmeckt erst dann richtig, wenn sie mindestens 3 Wochen gelagert wurde. Rezept.
WeihnachtslexikonPoinsettia (Euphorbia pulcherrima) - der Weihnachtsstern (zur Familie der Wolfsmilchgewächse, Euphorbiaceae gehörend) ist zur Kultpflanze für weihnachtliche Räume geworden, seit er in Deutschland um 1950 erstmals als (gestauchte) Topfpflanze kultiviert wurde, die auch unter den erschwerten Wachstumsbedingungen in zentralgeheizten Räumen zurecht kam. Beliebt und vertraut ist die ursprünglich strahlend rote Form. Daneben gibt es heute auch rosa, weiße, cremefarbene, schrill pinkfarben oder leuchtend gelb, ja sogar gekrauste oder auch gesprenkelte Weihnachtssterne oder auch "Adventssterne". Der Weihnachtsstern ist ein ideales Mitbringsel für viele Gelegenheiten und "outet den Überbringer als anspruchsvollen Ästheten" (John Langley). Die Franzosen gaben der Pflanze den Namen: "Etoile d'amour" ("Liebesstern"), denn in Frankreich ist er ein beliebtes Geschenk zum Muttertag; um Weihnachten herum verkauft man ihn dort dann als "Rose de Noel". Mehr über die Pflanze Weihnachtsstern
WeihnachtslexikonPostamt - es gibt etliche Weihnachtspostämter, Einrichtungen, an die vor allem Kinder während der Adventszeit weihnachtliche Briefe richten können, die normalerweise auch beantwortet werden. So entsteht bei den Kindern der Eindruck, sie könnten tatsächlich mit dem Weihnachtsmann, dem Nikolaus, dem Christkind oder einer ähnlichen mythischen Symbolfigur des weihnachtlichen Schenkens kommunizieren. Auch der Nikolaus (siehe dort) hat ein eigenes Postamt.
WeihnachtslexikonPunsch - das wärmende Wintergetränk wird - im Gegensatz zum Glühwein ein alkoholisches Heißgetränk, das in der Grundvariante aus 5 Zutaten besteht: Arrak, Gewürze wie z. B. Anis oder Zimt, Zitronensaft, Zucker und Wasser oder Tee. Das Mischgetränk stammt ursprünglich aus Indien (hindi: panc = panscha, bedeutet fünf. Es ist aber nicht das, was heute in einer fertigen Flasche angeboten wird ... nein,der echte Punsch wird selbst "gepanscht". Das " Punschen" macht schon bei der Vorbereitung Laune, denn die Düfte und Gerüche streifen einem um die Nase. Gerade beim Punsch gibt es Riesenunterschiede in der Qualität - von der die "Kopfschmerzstärke" abhängt. Eine sehr bekannte Variante des Punsch ist die Feuerzangenbowle. Der Name leitet sich von der Feuerzange her, die auf den Kessel gelegt wird und gelegentlich auch als "Krambambuli" bezeichnet wird. Große Bekanntheit erlangte sie durch die Verfilmungen des Romans von Heinrich Spoerl: "Die Feuerzangenbowle", (u. a. mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle).
WeihnachtslexikonPuristen-Weihnacht - für manche Leute ist das Fest der Liebe der reinste Horror. Sie haben sogar Argumente für ihre ablehnende Haltung dem "Weihnachtsrummel" gegenüber, die mitunter nicht ganz von der Hand zu weisen sind - mehr hier.
WeihnachtslexikonPyramiden - Weihnachtspyramiden sind üblicherweise aus Holz gefertigte und mit Figuren geschmückte Lichtergestelle, die als vorweihnachtliche Raumdekoration und zum Schmuck von Plätzen im Freien verwendet werden. Sie gehen zurück auf eine bergbaulich und christliche Tradition der Erzgebirgsregion. Die ersten Pyramiden wurden dem Pferdegöpel nachempfunden, einer bergbaulichen Anlage, mit der man einst mit Pferde- oder Wasserkraft das abgebaute Erz aus den Gruben förderte. Die erzgebirgischen Bergleute, die in ihrer knapp bemessenen Freizeit oft holzgestalterische Arbeiten ausführten, wählten gern dieses Motiv für die Gestaltung ihres weihnachtlichen Schmuckes. Märchen, das alltägliche Leben, Bergbau- und Krippenmotive oder biblische Geschichten werden durch die Figuren dargestellt. Die durch Kerzen oder Teelichter entstehende Wärme (heutzutage auch durch elektrische Kerzen) steigt nach oben und bringt das Flügelrad und die Welle zum Drehen. Es gibt ein- oder mehrstöckige Stab-, Stockwerk-, Göpel- und Turmpyramiden, die inzwischen mehrere namhafte Hersteller anfertigen. Großpyramiden schmücken viele Orte in der Weihnachtszeit, z. B. in Erfurt. Nachbau der ersten Weihnachtspyramide.

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