Posts mit dem Label Landesgartenschauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Landesgartenschauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. Februar 2012

Literaturfestival auf der Landesgartenschau Nagold 2012

Ich berichtete über den Literaturfestival auf der Landesgartenschau in Villingen - und dieses Jahr findet ein solcher auf der Landesgartenschau in Nagold statt.


Jetzt erreichte mich dieser - leicht veränderte - Pressetext dazu:


"Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen," wusste schon Cicero vor über 2000 Jahren. Dieser Erkenntnis folgt man auch auf der diesjährigen baden-württembergischen Landesgartenschau in Nagold im Nordschwarzwald. Vom 20. Mai bis 29. Juli werden dort rund zwanzig Schriftsteller beim Literaturfestival „buch & beet“ erwartet.


Ein Stück vom Paradies …


In den Vorstellungen vieler Kulturen und Religionen ist das Paradies ein blühender Garten, und jeder irdische Garten ist somit immer auch ein Ausdruck der Sehnsucht nach diesem verloren gegangenen Glück. Acht Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern der Welt haben deshalb eigens zum Festival über ihren "Garten der Kindheit" geschrieben. Asfa-Wossen Asserate, Marica Bodrožic', Zehra Çirak, Zsuzsanna Gahse, Abbas Khider, Selim Özdog(an, Saša Stanišic' und Michael Stavaric(wurden allesamt mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet).
Am 20. Mai stellen vier der Autoren ihre Texte nachmittags in Nagolder Privatgärten vor, am Abend dann gemeinsam auf der Landesgartenschau. Die Texte erscheinen als Beilage der Mai-Ausgabe des "Literaturblatts Baden-Württemberg" und sind auf der Gartenschau kostenlos erhältlich.
Jakob Augstein liest aus seinem im Frühjahr 2012 erschienen Buch "Die Tage des Gärtners. Vom Glück im Freien zu sein" (Rezension demnächst hier).


Ein Blick in Nachbars Garten


"In Kleingärten sind die Deutschen nicht mehr unter sich, jeder Dritte ist Ausländer", berichtete die „ZEIT“ vor wenigen Monaten. Und in immer mehr Städten werden "Interkulturelle Gärten" sogar ganz bewusst als Hilfe zur Integration gegründet. Was passiert, wenn Menschen unterschiedlichster Herkunft Beet an Beet aufeinander treffen, erzählt Wladimir Kaminer beim Festival gewohnt amüsant mit der Lesung "Mein Leben im Schrebergarten."
Mit seinem anrührenden Film „Unser Garten Eden“ führt der syrischstämmige Regisseur Mano Khalil in eine Kleingartenkolonie bei Bern, wo Menschen aus 28 Nationen zusammenleben.
Und der Journalist Martin Rasper ("Vom Gärtnern in der Stadt") erkundet gemeinsam mit dem Kabarettisten Klaus Birk die neue urbane Gartenbewegung von Nachbarschaftsgärten bis Guerilla Gardening.
Dem besonderen Verhältnis von Mensch und Garten spüren Ulla Lachauer, Eva Demski und Jakob Augstein nach, erzählen vom Scheitern ebenso wie vom Glück des Gelingens.
Die Journalistin Mely Kiyak berichtet in ihrem Buch "Ein Garten liegt verschwiegen …". von ihrer Freundschaft zu den gärtnernden Benediktinerinnen der Abtei Fulda.
Einen Bogen zur arabischen Kultur schlägt Claudia Ott mit ihrer vielgerühmten Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht".


Eher kulinarischer Natur ist das Garteninteresse des Fernsehliteraturkritikers Denis Scheck ("Druckfrisch"), der gemeinsam mit der Ärztin Eva Gritzmann auf einem lustvoll-lehrreichen Streifzug durch die Esskultur den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern erkundet. Die Fernsehköche und Kochbuchautoren Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer sind "Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack" und
Rolf-Bernhard Essig erklärt in seiner Sprichwörter-Sprechstunde, warum die einen Tomaten auf den Augen haben, während andere sich nicht die Bohne dafür interessieren.


Alle Veranstaltungstermine mit weitere Informtionen hier

Dienstag, 31. Mai 2011

Gartenschau Neckarblühen in Horb

Auf der Rückfahrt unserer Urlaubsreise machten wir dann schließlich zuletzt noch eine Pause auf der Gartenschau "Neckarblühen 2011" am Rand des Nordschwarzwaldes in Horb. (Webseite). Offiziell wird sie nicht als Landesgartenschau bezeichnet, diese finden im zweijährigen Rhythmus statt und werden in den Jahren dazwischen durch kleinere Grünprojekte ergänzt wie nun auch in Horb. Für die Gartenschau. Da die Gartenschau (mit 11,--Euro meiner Meinung nach zu teuer für das Gebotene) erst am 20. Mai eröffnet hat, wurde von Anfang an kein Frühjahresflor eingeplant, sondern gleich Sommerflor gepflanzt; der natürlich noch nicht blühte, allein schon auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen. Die 6 Schaugärten waren auch nicht gerade "überwältigend" und vor allem sehr klein. Wichtigste Leistung der Gartenschauplaner war wohl die Renaturierung des Neckars. Auf beiden Seiten des auf einer Strecke von 1,6 km renaturierten Flusses führen Wege vom Stadtzentrum flussabwärts. Entlang dieser erstrecken sich auf etwa 11 ha auch die verschiedenen Ausstellungsbeiträge.
Geschmückter Kassenbereich

Gartenschau Horb

Weg entlang des Neckars

Gartenschau Horb

Hier wurde "Mobiles Gardening" präsentiert

Gartenschau Horb

Einige weitere Impressionen

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Der "Weiße Garten" und der "Kakteengarten" liegen außerhalb des Gartenschaugeländes an der Horber Sommerhalde. "Grüne Füße" auf dem Boden der Straßen und Wege führen vom Gartenschaugelände dorthin. Der Brunnen im Weißen Garten, den der bekannte Horber Künstler Josef Nadj anfertigte, weist darauf hin, dass der Klostergarten am Jakobsweg liegt, einer berühmten Pilgerstrecke, die nach Santiago de Compostela an der spanischen Atlantikküste führt. Er ist ganz in weiß, der Trachtfarbe der Nonnen, gestaltet. Zudem wurden vorwiegend sogenannte Mariä Begleitpflanzen gesetzt, wie Lilie, Rose, Akelei, Walderdbeere, Veilchen, Pfingstrose oder Maiglöckchen.

Gartenschau Horb


Unterhalb vom weißen Garten liegt der Kakteengarten mit über 300 stachligen, winterharten Schönheiten, geschaffen von den Schwarzwälder Kakteenfreunden und ihrem Vorsitzenden Holger Dopp (der dort auch meistens anwesend ist).

Gartenschau Horb

Gartenschau Horb

Freitag, 27. August 2010

Wochenendtipps Veranstaltungen für Gartenfreunde

Jetzt steigt die Zahl der Veranstaltungen wieder - die "Herbstmessen" fangen an. Meine Tipps fürs kommende Wochenende :


  • 26.08.- 29.08. Stunde der Gräser  Landesgartenschau Bad Essen -Schloss Ippenburg 49152 Bad Essen (Fotos der besuchten Veranstaltungen in Ippenburg)




  • 26.08.- 30.08. Internationale Gartenbaumesse Tulln / Österreich



  • 28.08.- 29.08. Pflanzenmarkt Freilichtmuseum Kiekeberg 21224 Rosengarten-Ehestorf (Fotos der besuchten Veranstaltung)



  • 28.08. Raritätentag Lohhof Stauden 31600 Uchte




  • 28.08. Tag der Offenen Tür Gärtnerei Arends & Maubach 42369 Wuppertal

  • 28.08.- 29.08. Thüringer Gärtnertage mit Kakteen- und Raritätenbörse EGA-Park 99094 Erfurt




  • 28.08.- 29.08. Heidefest Rombergpark 44 Dortmund
  • Donnerstag, 19. August 2010

    Maximilianpark Hamm

    Neulich haben wir einen Teil des "Enkelhütetags" im Maximilianpark Hamm verbracht.
    Auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian enstand er 1984 anlässlich der ersten Landesgartenschau in NRW. Natürlich entspricht die Bepflanzung längst nicht mehr einer solchen, aber es ein toller Park für Familien mit Kindern mit vielen schönen Spielplätzen. Und immerhin habe ich ja doch etliche Blumenfotos machen können.





    Der weithin sichtbare Glaselefant ist das Wahrzeichen der Stadt Hamm. Der Künstler Horst Rellecke verwandelte die ehemalige Kohlenwäsche der Zeche in die heute begehbare Plastik. Hier finden Ausstellungen, Konzerte und mehr Veranstaltungen statt. (Bericht von einer Ausstellung im Glaselefanten)

    Von der Aussichtsplattform des Elefanten fotografiert



    Hier am Wasserspielplatz haben wir natürlich gleich zweimal lange Zeit mit unserem Enkel verbracht



    Im Schmetterlingshaus

    Eine attraktive Solarlampe

    Und natürlich Blumenbeete





    Geärgert haben wir uns allerdings mittags - im einzigen Restaurant mit vernünftigem Speiseangebot (gleich am Eingang) hatte an dem Tag die Küche geschlossen. Zumindest hätte ja ein Schild auf die geschlossene Küche hinweisen können! So hatten wir viel Zeit verloren, weil wir extra dorthin gegangen waren vom anderen Ende des Parks. Also wieder zurück zum Kiosk (wo wir sozusagen grad herkamen) - und dann gab`s halt nur Pommes... seehr gut bei meiner Diabetes und auch für den Enkel fand ich es nicht so Klasse (obwohl er natürlich begeistert war)

    Dienstag, 13. Juli 2010

    Besuch der Landesgartenschau in Hemer

    Am vergangenen Samstag war Familientag angesagt - auf der Landesgartenschau
    Hemer
    traf man sich - trotz brüllender Hitze.

    Nach der Schließung der am Rande des Stadtzentrums Hemers (wo ich einst zur Berufsschule ging) liegenden Blücher-Kaserne (in der mein Schwiegersohn seine Bundeswehrzeit absolvierte) standen 30 Hektar ungenutztes Kasernengelände mit 39 nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und Freiflächen zur Verfügung. Man beschloß,das ehemalige Kasernengelände im Rahmen einer Landesgartenschau in einen Landschaftspark umwzuwandeln. Es ist die erste Landesgartenschau im Sauerland und damit die erste Gartenschau in NRW auf hügeligem Gelände.
    Der "Park der Sinne" im Süden ist mit dem Felsenmeer,  einer bekannten Atttraktion im Sauerland, verbunden. Hier "lohnte" sich  der Besuch des WCs - mit Vogelgezwitscher, Vivaldi-Klängen und farbenprächtiger  Deckenbeleuchtung ausgestattet!

    Landesgartenschau Hemer

    "Himmelsspiegel" - ein Wasserspielplatz mit Veranstaltungsbühne

    Landesgartenschau Hemer


    Auf dem Jüberg wurde der Jübergturm schnell zum neuen Wahrzeichen  der Stadt.
    Landesgartenschau Hemer

    Blick vom Turm zurück (Schwiegersohn erinnerte sich, daß  er "einst" die Höhe nicht bequem wie wir die Treppen hinaufgegangen  ist, sondern dort mit 20 kg Gepäck auf dem Rücken hinaufrobben  mußte).

    Landesgartenschau Hemer

    Kunstobjekte auf dem Weg zum Turm  Spinnennetz"

    Landesgartenschau Hemer

    Farbrad

    Landesgartenschau Hemer


    Auf dem Waldspielplatz "Zwergengold" (Teil des Felsenparks) war es  herrlich kühl, dort verweilten wir, vor allem zur Freude des Enkels,  deshalb ungewöhnlich lange.
    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer

    Schaugärten

    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    "Gärten" von morgen"? - Ach nee, viel zu wenig Blumen
    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Dieser Themengarten mit Schwimmteich gefiel mir sehr gut - originell:  der Tisch aus Edelstahl mit einer Glasplatte dient als Wasserfall
    Landesgartenschau Hemer


    Ein Teil des "Städtemosaiks", in dem sich die Ortsteile, Nachbar-
    und Partnerstädte mit verschiedenen Gartenanlagen präsentierten.
    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer

    Wildwiese

    Landesgartenschau Hemer

    Grabbepflanzung

    Landesgartenschau Hemer

    Grabstein mit Rose

    Landesgartenschau Hemer

    Weitere Impressionen.

    Landesgartenschau Hemer




    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer

    "Majestät lässt bitten – Rosen von ihrer schönsten Seite“,
    hieß es in der Blumenhalle, die bereits bei der Bundesgartenschau
    2009 in Schwerin benutzt wurde.

    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer

    (Na, das Rosenbett  in Unterliezheim war natürlich vieel schöner...)

    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer


    Landesgartenschau Hemer

    Zurück am Parkplatz entdeckt: ein Riesenbaum wächst aus einem  Auto
    Landesgartenschau Hemer